Dez 052011
 
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Mit diesem Posting möchte ich auf meinen Erlebnisbericht (HIER klicken) aus Japan hinweisen. Anfang Oktober 2011 hatte ich Gelegenheit, für eine Woche die Präfektur Fukushima zu besuchen und dabei die Katzenschutzorganisation Japan Cat Network (als Teil von JEARS) zu begleiten, wie ihre Freiwilligen das Tierleid in der evakuierten Zone um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima Daiichi zu lindern versuchen.

Anders als man sich das nach der bisweilen etwas hysterischen Berichterstattung der deutschen Medien erwarten könnte, ist das verstrahlte Gebiet keineswegs eine nukleare Todeszone, in der nur noch Mutanten anzutreffen sind. Im Gegenteil, die Strahlung ist zwar deutlich erhöht und kann bei langer Exposition zu erhöhten Krebsraten führen, aber mit entsprechenden Vorkehrungen kann der 30-Kilometer Ring um den Reaktor noch besucht werden.

Denn in der gesperrten Zone wurden in der Regel alle Tiere zurückgelassen… sowohl Haustiere wie auch Nutztiere. JCN versucht seit Mitte März 2011, diesen Tieren zu helfen und sie nach Möglichkeit mit Essen zu versorgen und bei Notfällen einzuschreiten und Tiere zu retten. Vom Ausland weitgehend unbeachtet arbeitet eine kleine Zahl an Aktivisten daran, beim großen Tiersterben von Fukushima nicht unbeteiligt zu bleiben, sondern mit sehr begrenzten Mitteln so viel zu tun wie man kann. Mit diesem Bericht (HIER klicken) soll Aufmerksamkeit auf diesen bisher wenig beachteten Aspekt der Reaktorkatastrophe nach dem Erdbeben 2011 gelenkt werden.

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